Treibkraft.Theater

SICH KENNENLERNEN UND ACHTEN DURCH THEATERSPIEL

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Dieser Workshop richtet sich vor allem an Schulklasse. Der Lernerfolg einer Lerngruppe hängt sehr stark von einem guten Umgang der Schüler miteinander ab. Gerade am Anfang, wenn sich eine Gruppe neu gebildet hat, kann man positiv auf die Gruppenbildung einwirken. Jeder kennt die Situation, dass das Klima in einer Klasse schlecht ist, es gibt zum Beispiel permanente Störer und Provozierer auf der einen Seite, und zurückgezogene schüchterne Schüler auf der anderen Seite. Das Verständnis füreinander ist gering, der andere wird nicht akzeptiert.

Dieser Workshop richtet sich vor allem an Schulklasse. Der Lernerfolg einer Lerngruppe hängt sehr stark von einem guten Umgang der Schüler miteinander ab. Gerade am Anfang, wenn sich eine Gruppe neu gebildet hat, kann man positiv auf die Gruppenbildung einwirken. Jeder kennt die Situation, dass das Klima in einer Klasse schlecht ist, es gibt zum Beispiel permanente Störer und Provozierer auf der einen Seite, und zurückgezogene schüchterne Schüler auf der anderen Seite. Das Verständnis füreinander ist gering, der andere wird nicht akzeptiert.

Dieser Workshop soll einen Beitrag leisten zu einem besseren Einvernehmen miteinander. Das Theater – als die soziale Kunstform – stellt theaterpädagogische Methoden zur Verfügung, die auf eine konstruktive Gruppenbildung abzielen. Im Ablauf des ganztägigen Kurses wären das konkret:


1. Aufwärm- und Kennenlernspiele
Einfache Eröffnungsspiele zum Sich-Kennenlernen. In spaßigen und körperbetonten Spielen und Übungen werden die SchülerInnen locker und sind bereit sich auf Neues einzulassen.

2. Gruppenübungen
Spiele und Übungen in denen gemeinsam und gleichzeitig etwas gemacht wird. Es muss aufeinander gehört und geachtet werden, sonst funktioniert es nicht. Eine spielerische Annäherung an „Einander-achten“.

3. Improvisation
Der ‚große‘ Begriff der Improvisation birgt ein einfaches und wichtiges Theaterprinzip in sich: das Ja-Sagen. Nur damit funktioniert die Dreischrittigkeit der Improvisation: Nehmen-behalten-geben. Über elementare Improübungen sollen die Schüler a) lernen etwas anzunehmen, was ihnen (in diesem Fall spontan und unerwartet) entgegengebracht wird. b) sollen sie urteilsfrei damit umgehn. Es nur wahrnehmen und es erstmal so akzeptieren, wie es ist, um dann einen eigenen Umgang damit zu finden. Und c) es weitergeben – in einer Art, dass jemand anderes es annehmen kann.


Dieses Theaterprinzip ist eigentlich auch ein wesentliches Prinzip der Kommunikation. Das Theater wird genutzt, um Kommunikationsformen spielerisch zu erproben. Mit dem Ziel des sich urteilsfreieren Kennenlernens und Achtens.